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| DEM 2018

Ehemalige Deutsche Meisterinnen und Meister - Was wurde eigentlich aus... Sarah Hoolt und Jan Gustafsson?

Zur DEM 2018 wollen wir in der täglichen erscheinenden Meisterschaftszeitung „emanuel“ Spielerinnen und Spieler vorstellen, die es bei vorangegangenen Meisterschaften schon mal auf das höchste Treppchen geschafft haben. Heute geht es weiter mit Sarah Hoolt und Jan Gustafsson.

In welchem Jahr und in welcher Altersklasse wurdest du Deutsche Meisterin bzw. Deutscher Meister? 

Sarah:
Ich wurde 2006 Deutsche Meisterin U18w in Willingen.

Jan:
Ich wurde 1994 Deutscher Meister U15 in Bad Bevensen und 1996 Deutscher Meister U17 in Pinneberg.

 

Welche Erinnerungen verbindest du mit dem Turnier, bei dem du den Titel errungen hast? Warst du zum Beispiel Topfavorit/in oder konntest du einen absoluten Überraschungssieg landen? 

Sarah:
Als Nummer 1 der Setzliste war ich natürlich die Favoritin auf den Titel - und habe prompt in der ersten Runde verloren. Danach war bei mir der Druck komplett weg. Ich dachte, der Meistertitel sei nun sowieso schon futsch, denn sicher Meisterin wird man ja nur mit 8, besser noch 8,5 Punkten. In den weiteren Runden habe ich viel lockerer und frischer gespielt und am Ende dann mit 7 Punkten doch noch den Titel errungen.

Jan:
Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich bei meinem ersten Titel 1994 höchstens zum erweiterten Favoritenkreis gehört habe. Zwei Jahre später hatte ich dann bereits über 2300 DWZ und war der erste Anwärter auf den Titel.

 

Hast du Tipps für unsere diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie man Deutsche Meisterin bzw. Deutscher Meister wird (z.B. schachlich, psychologisch, Ausgleichssport…)?

Sarah:
Mein Tipp wäre, einen guten Mix zwischen fleißig sein und ausruhen zu finden.

Jan:
Wichtig ist die Balance zwischen Spaß und Ernst.

 

Wie ist dein schachlicher Werdegang verlaufen?

Sarah:
Zur Schacholympiade 2008 in Dresden wurde ich in die Mannschaft Deutschland I berufen. Im gleichen Jahr bekam ich auch den WIM-Titel verliehen. 2012 wurde ich dann WGM. Besonders stolz bin ich auch auf meine Bronze-Medaille bei der Studenten-WM 2012.

Jan:
Im Alter von sechs Jahren bin ich mit meiner Familie auf ein Schiff gezogen und habe dort mit dem Schachcomputer „Mephisto Mondial II" Schach gelernt. Als ich neun Jahre alt war, sind wir zurück nach Hamburg, dort bin ich dann dem HSK beigetreten.
Meine persönlich größten Erfolge waren natürlich der Sieg bei der Mannschafts-EM 2011, der geteilte 2. Platz bei den Dortmunder Schachtagen 2008 hinter Peter Leko sowie der geteilte 1. Platz in Gibraltar 2010.

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02.10.-09.10.1949: Deutsche Meisterschaften 1949 (West) Northeim

Jugendeinzel 02.10.-09.10.1949. xx Teilnehmer

Quelle: Der Schachspiegel, 1949, S.160

...
Pl. Teilnehmer Punkte
1. Hartmut Kauder (Magdeburg)     5,0
2. Siegfried Rühlemann (Leipzig) 4,5
3. Lothar Kleine (Leipzig) 4,0
4. Manfred Kahn (Dresden) 4,0
5. Wilfried Pflughaupt (Wittenberge)  4,0

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02.10.-09.10.1949: Deutsche Meisterschaften 1949 (Ost) Bad Klosterlausnitz

Jugendeinzel 23.07.-07.08.1949, 8 Teilnehmer in Endrunde

Quelle: Der Schachspiegel, 1949, S.114

Pl. Teilnehmer Punkte
1. Hartmut Kauder (Magdeburg) 5,0
2. Siegfried Rühlemann (Leipzig) 4,5
3. Lothar Kleine (Leipzig) 4,0
4. Manfred Kahn (Dresden) 4,0
5. Wilfried Pflughaupt...

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01.12.-12.12.1948: Deutsche Meisterschaften 1948 (West) Hamburg

Jugendeinzel 01.12.-12.12.1948, Rundenturnier mit 14 Teilnehmern

...
Pl. Teilnehmer Punkte
1. Heinz Marcus (Kassel) 11,5
2. Edgar Klaeger (Hamburg) 10,5
3. Werner Nicolai (Hohenlimburg) 10,5
4. Muth (Köln) 8,5
5. Siegfried Heil (Düsseldorf)

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xx.xx.-xx.xx.1947: Deutsche Meisterschaften 1947 (Gesamt) Weidenau

Jugendeinzel xx.xx.-xx.xx.1947, Rundenturnier mit 14 Teilnehmern

Pl. Teilnehmer Punkte
1. Lothar Schmid (Radebeul) 13,0
2. Oehmen (Duisburg) 8,5

insgesamt 14 Teilnehmer

Quelle: Der Schachspiegel, 1947, S.140 (Bericht) und S.178 (Foto der Teilnehmer)

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