Zum Hauptinhalt springen
 
| Hochschulschach

Tagesbericht adh-Open (Einzel), Tag 2

Nach dem zweiten Tag des adh – Opens in Augsburg haben noch drei Spieler eine komplett weiße Weste: IM Felix Graf, Constantin Göbel und Phillip Müller sind mit jeweils drei Punkten an der Tabellenspitze. Göbel, der Dritte der Setzliste, hat morgen Weiß gegen Graf, den Teilnehmer mit der höchsten Wertungszahl. Sensationell war jedoch das Abschneiden von IM Boris Grimberg, dem zweiten Titelträger im Turnier: Der Augsburger hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und verlor beide Partien nach taktischen Ungenauigkeiten.

„Leider gibt es solche schlimmen Tage“, sagte Grimberg. „In der ersten Partie habe ich meinen Königsflügel geöffnet, das war zu optimistisch. Mein Gegner fand einen hübschen Konter, und danach war meine Stellung nicht mehr zu retten. Am Nachmittag habe ich dann eine einfache zweizügige Kombination übersehen. Ich stand vor der Wahl, einen Turm oder eine Figur zu geben, und entschied mich für Ersteres, weil ich hoffte, Gegenspiel zu bekommen. Meine Gegnerin hat aber die Verwicklungen präzise berechnet, sie gab dann etwas Material zurück und konnte die Partie so schnell entscheiden.“

Damit dürfte IM Grimberg aus dem Titelrennen draußen sein. Für die anderen Augsburger Teilnehmer verlief der zweite Tag durchwachsen. Robert Luhn konnte ebenfalls keinen Punkt holen, er muss nun versuchen, das Feld von hinten aufzurollen. Besser lief es für Paul Weichlein. In der zweiten Runde profitierte er vom zu langsamen Spiel seines Gegners und gewann in leicht besserer Stellung durch Zeitüberschreitung.

Zur Belohnung durfte er in der Nachmittagsrunde mit Schwarz gegen IM Graf ran. In einer sehr scharfen Stellung mit heterogenen Rochaden gab Weichlein drei Bauern für offene Linien und Angriff. Graf verteidigte sich jedoch aufmerksam, mit einem temporären Figurenopfer gelang es dem Internationalen Meister, die gegnerische Attacke entscheidend zu verlangsamen. Weichlein konnte den Druck nicht aufrecht erhalten, Graf gelang es in der Folge, die Stellung zu vereinfachen und in ein Endspiel mit drei Mehrbauern abzuwickeln. Dieses gewann der Titelträger ohne Mühe.

Zwei Teilnehmer haben das adh – Open vorzeitig beendet. Die Brüder Muzrob und Suhrob Mahmudov entschlossen sich nach der zweiten Runde, nicht weiter anzutreten. Muzrob hatte zuvor gegen das Handyverbot im Turniersaal verstoßen, er machte damit Fotos vom Spielsaal. Als ihn Turnierleiter Stanley Yin darauf aufmerksam machte, dass gemäß den Regeln die Handys im Turniersaal ausgeschaltet sein müssen, gab es erste Irritationen. Nachdem Muzrob Mahmudov in seiner Partie nach 30 Zügen die Bedenkzeit überschritt, wollte er den Partieverlust nicht akzeptieren. Nach einigen Diskussionen beschlossen die beiden Brüder schließlich, sich vom Turnier zurückzuziehen. Somit sind zur Halbzeit des Turniers noch 29 Schachfreunde im Rennen um den Turniersieg.

 

Domenico Giannino

Alle Infos zum Turnier gibt es hier: http://www.hochschul-schach.de/index.php

 

 

| Startseite, Sport

08.06. Die neuen Deutschen Meister stehen fest!

weiterlesen
| Startseite

30.05. Live-Blog zur Eröffnung der DEM 2009

weiterlesen
| Startseite

03.05. Erster Mädchenschachpatentlehrgang ein voller Erfolg!

weiterlesen
| Startseite

03.05. Offene Ba-Wü-Meisterschaft U8 am 27. und 28.06.

weiterlesen
| Startseite

27.04. Der neue DSJ Newsletter ist da!

weiterlesen
| Mädchenschach, Patentlehrgang

Erster Mädchenschachpatentlehrgang vom 24. bis 26. April in Marburg

Mädchenschach - gibt es das?

Wie geht Mädchenarbeit im Verein? Muss man anders mit Mädchen umgehen, lernen sie anders, wollen sie andere Angebote als Jungs? Und gibt es überhaupt "Mädchenschach"?! Über 40 Teilnehmer trafen sich vom 24. - 26. April 2009 in Marburg zum ersten Mädchenschachpatent, um...

weiterlesen
| Startseite

26.04. Wahl zu den Spielern des Jahres 2008

weiterlesen
| Sport, Startseite

18.04. Offene Internetmeisterschaft ab 10. Mai

weiterlesen
| Jugendarbeit

Kinderschach hat ein eigenes Sprachrohr

Viele, viele Kinder und damit oftmals auch ihre Eltern haben Schach mit der wunderbaren Lernsoftware Fritz & Fertig von ChessBase und Terzio erlernt. Es wächst sozusagen eine eigene Schachgeneration heran, die ihr Schachwissen von der Kanalratte Fred Fertig erlernt hat. Es war schnell klar, dass...

weiterlesen
| Startseite

08.04. DSJ-Forum 05/2009 ist online

weiterlesen