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| Jugend für Jugend

Schach in der Wildnis

Schach in der Wildnis ist das Projekt, das wir bei „Jugend für Jugend“ entwickelt und geträumt haben. Es wurde ein Wochenende veranstaltet, an dem wir am Samstag Kanufahren waren und am Sonntag Schach gespielt wurde. Unser Hauptziel war es aber Jugendliche aus ganz Schleswig-Holstein zusammen zu bringen. An dem Projekt waren 7 Hauptorganisatoren beteiligt. Dazu noch Malte Ibs als Berater und insgesamt waren es dann noch 11 Teilnehmer. Wir haben in einer Heuherberge in Hünning übernachtet und ein Tag bestand aus Kanufahren und am zweiten Tag wurde ein Mannschaftssimultanturnier veranstaltet.

 

Nachdem wir auf Jugend für Jugend die Aufgaben verteilt haben, wurden diese fristgerecht beendet und so konnten wir pünktlich die Ausschreibung rausbringen. Zu dem Zeitpunkt waren 20 Teilnehmer angezielt. Leider wurde die Idee nicht so gut angenommen, wie erwartet. So kamen wir am Ende auf eine Teilnehmerzahl von 11, wobei da auch Eric Tietz als Ehrengast von der Deutschen Schachjugend und Henrike Knof als Rettungsschwimmerin mit eingerechnet sind.

 

Am Freitag war Anreise und als die ersten Teilnehmer da waren, haben wir ein bisschen Ball gespielt um die Wartezeit zu verkürzen. Am Abend wurde dann noch gegrillt und ein paar Kennenlernspiele veranstaltet. Am Abend wurden noch die Betten in der Heuherberge gemacht und den Rest des Abends verbrachte jeder wie wollte, aber niemand alleine.

 

Am nächsten Morgen gab es Brötchen zum Frühstück und es wurden Lunchpakete gemacht, da es um 9 Uhr los ging nach Langstedt, wo wir die Kanus bestiegen. Als alle bei sonnigem Wetter und blauem Himmel im Boot saßen, kenterten auch so manche. Allerdings lächelten die meisten schon nach kurzer Zeit wieder. Während der Kanutour gab es auf dem ersten Streckenabschnitt Schachaufgaben, die man lösen sollte. Leider wurden die an ungünstigen Punkten aufgehängt und so hatten kaum Boote die Aufgaben erreicht. Am Zwischenhalt in Jerrisbek wurde dann eine etwa 1 stündige Pause eingelegt. In dieser Pause hat sich jeder noch mal gestärkt und eine Teilnehmerin musste leider vorzeitig abreisen aus persönlichen Gründen. Nach der Pause ging es in geänderten Booten wieder weiter. Gegen 15 Uhr kam das erste Boot an der Ausstiegsstelle in Esperstoft an. Dort wurden die Boote gereinigt und verladen. Nachdem alle Boote verladen waren und alles erledigt war, machten wir uns zu Fuß zurück nach Hünning. Am Abend wurde dann gegrillt. Anschließend wurde Beachvolleyball gespielt und zeitgleich auch noch Fußball. Nachdem nun alle auch ihre letzte Energie verschwendet hatten, war noch lange nicht Schluss. Es wurden noch ein paar Runden „Werwölfe“ gespielt. Dort haben alle Teilnehmer und die Organisatoren dran teilgenommen. Somit war das Ziel des Wochenendes erreicht. Danach fielen viele ins Bett und so war auch der Samstag vorbeigegangen.

 

Am Sonntag wurde nach dem Frühstück das Gelände aufgeräumt und danach begann das Mannschaftssimultanturnier. Die Mannschaften wurden ausgelost, indem es 3 Gruppen mit ungefähr gleicher Spielstärke gab und aus jeder Gruppe ein Name gezogen wurde. Am Ende gab es so 6 Teams á 3 Leute. Das Turnier verlief sehr gut und jeder hatte Spaß. Es wurden so einige interessante Partien gespielt und jedes Team hat mal gewonnen. Danach wurde eine kleine Feedbackrunde veranstaltet. Das Feedback war ausgesprochen positiv, dafür dass die meisten Organisatoren sowas zum ersten Mal gemacht haben. Danach wurde noch ein bisschen Restfleisch auf den Grill gelegt und die Teilnehmer sind nach und nach abgereist.

 

Abschließend kann ich nur sagen, dass es rundum gelungenes Wochenende war und es sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben natürlich ein bisschen Kritik bekommen, aber nichts Gravierendes. Aus meiner Sicht sollte man sowas wiederholen, aber dann mit weniger Organisatoren. Ich hoffe, es hat den anderen genauso viel Spaß gemacht wie mir.

 

(Fabian Winkler)

| Sport, DVM

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Europameisterschaft U10 – U18 in Herceg Novi / Serbien & Montenegro

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Das Girls-Camp in Niedersachsen

Girls Camp Niedersachsen- zum zweiten Mal ausgebucht!

 

Das muss ein anderer Landesverband erstmal toppen. Bereits zum zweiten Mal konnte die Niedersächsische Schachjugend (NSJ) fast 30 Mädels zum von der Deutschen Schachjugend initiierten Girls Camp einladen, das erstmals in Eigenregie von der...

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| International

Jugend-WM 18.-29.07.2005 in Belfort (Ende), Bernd Vökler

In den letzten hektischen Tagen musste die Berichterstattung leider hinten anstehen, Entschuldigung dafür! Die deutschen Starter bei der WM hofften quasi bis zuletzt auf eine Medaille.

 

Falko Bindrich verabschiedete sich leider in Runde 9 aus diesem Kreis. Er lehnte selbstbewusst ein Angebot...

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| International

JWM Belfort - Ergebnisse

Die neuen Weltmeister

 

Die Weltmeister 2005

Klasse Jungen   Mädchen

U10 Grover, Sahaj IND   Wang, Jue CHN

U12 Narayanan, Srinath IND   Arabidze, Meri GEO

U14 Le Quang, Liam VIE   Tairova, Elena RUS

U16 Lenderman, Alex USA   Muzychuk, Anna SLO

U18 Khairullin, Ildar RUS   Purtseladze,...

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| International

Erholsamer Ruhetag bewirkte keine Wunder, Oswald Bindrich

Der Ruhetag heißt nicht wegen der angeblichen Ruhe so. Auch Schach wird trainiert. Für die 7.Runde ist sonst ja wenig Zeit. Es wird keine Runde ausgetragen, deshalb Ruhetag. Wie an jedem anderen Tag sind die Kinder am Vormittag beim Trainer. Auch die Abfahrt und das Mittagessen verlaufen wie...

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| International

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Nach einem Ruhetag am Sonntag geht es nun heute wieder mit einer Doppelrunde ans Brett. Ich konnte live vor Ort mit einigen Teilnehmern und Begleitern reden (Schöne Grüße an dieser Stelle auch vom deutschen Schiedsrichter Rainer Niermann, der findet, dass es wenige Handy-Klingel-Vorfälle...

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