Das Grüne Band ist die höchstdotierte Auszeichnung für vorbildliche Talentförderung in den Sportvereinen. Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) schreibt die Commerzbank diesen Preis jährlich aus. Die 50 besten Sportvereine aus olympischen und nicht-olympischen Sportarten - darunter auch Schach - erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro.
Die Bewerber müssen gleich bei mehreren Kriterien überzeugen: in der Talentsichtung und der systematischen Talentförderung, beim Jugendtraining - in schach-sportlicher genauso wie in sozialer und pädagogischer Perspektive - sowie natürlich bei den sportlichen Erfolgen. Außerdem legt die Deutsche Schachjugend Wert darauf, dass neben dem Leistungssportgedanken auch die allgemeine Jugendarbeit nicht zu kurz kommt. Dass Leistungssport im Kinder- und Jugendbereich nicht nur durch die "harten Fakten" der Erfolge bestimmt sein darf, spiegelt sich auch in veränderten Wettbewerbsbedingungen wider: Seit 2008 ist auch der Kampf gegen Doping ein entscheidendes Kriterium beim Grünen Band.
Die Siegervereine zeichnen sich deshalb nicht nur durch große Erfolge ihrer jugendlichen Spieler, sondern auch durch einen systematischen und durchdachten Ansatz in ihrer gesamten Jugendarbeit aus. Sie haben Vorbildcharakter und ihre Konzepte bieten vielleicht auch die ein oder andere Idee für die Arbeit im eigenen Verein. Ein Blick in die Portraits der vergangenen Sieger lohnt deshalb für jeden Verein.