In seiner Laudatio würdigte Goldschmidt die langjährige Ausbildungsarbeit in der „Schulschachhochburg Raesfeld“, die zahlreichen sportlichen Erfolge auf Landes- und Bundesebene und nicht zuletzt die Pionierarbeit in puncto Schach als Schulfach. So habe der Arbeitskreis Schulschach einstimmig die für das Qualitätssiegel erforderlichen Kriterien als erfüllt angesehen. Acht Kriterien wurden zugrunde gelegt, angefangen von der Ausstattung mit kindgerechten Räumlichkeiten und Material, über Turnierangebote, Vereinskontakt, Außendarstellung und Trainingsqualität. Als Grundschule mit dem Schulfach „Schach“ spiele der Denksport im Schulleben eine zentrale Rolle, eine Situation, von der viele Schachsportler träumten, so Goldschmidt. Bei dem Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ handele es sich um eine Auszeichnung auf Zeit, die nach vier Jahren bei erneutem Vorliegen der Voraussetzungen erneuert werden kann.